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Aktiv für mehr Zusammenhalt:
Generationen-Projekte in Bayern.

Mehrgenerationenhäuser in Bayern.

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Was sind Mehrgenerationenhäuser?

Mehrgenerationenhäuser sind soziale Anlaufstellen für alle Generationen in vielen Städten und Gemeinden Bayerns. Ihren Namen haben sie von ihrem generationen-übergreifenden Ansatz: Mit einem Netzwerk aus vielfältigen Angeboten und Dienst-leistungen bilden die Mehrgenerationenhäuser großfamiliäre und nachbarschaftliche Bildungs- und Unterstützungsstrukturen nach. Mehrgenerationenhäuser sind damit ein wichtiger Baustein für die Gestaltung des demografischen Wandels.

Offener Treff
Mehrgenerationenhäuser haben einen „Offenen Treff", in dem sich jüngere und ältere Menschen begegnen und austauschen können. Das Zusammenspiel der Generationen wird so erlebbar und der Zusammenhalt zwischen den Menschen gestärkt.

Zahlreiche Unterstützungsangebote und Dienstleistungen
Mehrgenerationenhäuser bieten in ihren Räumlichkeiten zahlreiche Angebote und Dienstleistungen in den Bereichen Alter und Pflege, Integration und Bildung, bürger-schaftliches Engagement und haushaltsnahe Dienstleistungen an. An die Mehrgene-rationenhäuser können Sie sich auch wenden, wenn Fragen zu diesen Themen haben und Angebote in diesen Bereichen suchen. In vielen Fällen finden Sie dort auch Unterstützung zur besseren Vereinbarkeit von Familie/Pflege und Beruf sowie zur Unterstützung beim Zugang zum und bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.

Knotenpunkte im Generationen-Netzwerk
Mehrgenerationenhäuser sind gut vernetzt: Sie sind Dienstleistungs-Drehscheibe für den örtlichen Bedarf und arbeiten, z.B. mit Kindergärten, Schulen, Pflegeheimen, sozialen Diensten, Kirchengemeinden und Kultureinrichtungen zusammen. Kontakte bestehen auch mit den Freiwilligen Agenturen, Jobcenter und Arbeitsagenturen. Damit sind sie auch wichtige „Knotenpunkte“ im Generationen-Netzwerk.
Die Mehrgenerationenhäuser sind zentrale Begegnungsorte und Anlaufstellen in vielen Städten und Gemeinden Bayerns, in den das Miteinander der Generationen und Kulturen gelebt wird. Auf diesen bereits bestehenden Strukturen baut der Freistaat Bayern mit folgenden Modellprojekten auf:

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Standorte in Bayern 

In Bayern gibt es insgesamt 78 Mehrgenerationenhäuser, die durch das Aktionspro-gramm II des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden.

Einen Überblick über die Mehrgenerationenhäuser in Bayern (pdf) gibt Ihnen folgende Karte:

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Gute Beispiele für Mehrgenerationenhäuser

Beispiel Netzwerk "Lebensqualität für Generationen"
Der Kreisverband Kronach des Bayerischen Roten Kreuzes hat zusammen mit der Gemeinde Steinbach am Wald und zahlreichen weiteren Kooperationspartner ein Konzept entwickelt, das mit einer Anlaufstelle umfassend über Betreuungslösungen für die gesamte Familie vom Kleinkind bis zu den Senioren berät und diese auch mit seinen Partnern gewährleistet.
Link zum MGH

Beispiel MGH Ingolstadt
Das Bürgerhaus in Ingolstadt wurde als eine der ersten deutschen Einrichtungen ins Förderprogramm Mehrgenerationenhäuser aufgenommen. Hier entwickelt sich aus dem Nebeneinander der Generationen ein aktives Miteinander. "Alt hilft Jung" und "Jung hilft Alt" sind dabei die Themenschwerpunkte.
Link zum MGH

Beispiel MGH Fürth
Im Fürther Mütterzentrum treffen sich nicht nur Mütter, sondern auch Väter, Kinder, Omas, Opas und alle Menschen aus Fürth, die (generationenübergreifende) Kontakte knüpfen möchten, Kurse mit und ohne Kinderbetreuung besuchen, an den Verein-saktivitäten teilnehmen oder auch mitarbeiten wollen.
Link zum MGH

Beispiel Nachbarschaftshilfe Fürstenfeldbruck
"Leben ist Begegnung" ist das Motto des Mehrgenerationenhauses der Nachbarschaftshilfe Fürstenfeldbruck. Hier treffen sich Menschen der verschiedenen Le-bensalter und können gemeinsam aktiv sein, miteinander reden, sich gegenseitig helfen und unterstützen.
Link zum MGH
Film über LiB

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Sprecherrat

Die bayerischen Mehrgenerationenhäuser werden durch einen Sprecherrat vertreten. Der Sprecherrat setzt sich aus fünf Vertreterinnen und Vertretern von Mehrgenerationenhäusern zusammen.
Mitglieder im Sprecherrat

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Finanzierung

Der Bund fördert im Rahmen des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II derzeit in Bayern 78 Mehrgenerationenhäuser mit 30.000 € jährlich pro Haus. Hinzu kommt eine verpflichtende kommunale Kofinanzierung in Höhe von 10.000 € jährlich. Das bayerische Sozialministerium unterstützt im Rahmen des Aktionsprogramms „Demografischer Wandel“ besonders vom demografischen Wandel betroffene und finanzschwache Kommunen bei dieser Kofinanzierung der Mehrgenerationenhäuser mit 5.000 € jährlich.

Weitere Informationen zur Finanzierung finden Sie im Infoblatt Mehrgenerationenhäuser.

Die Träger der Mehrgenerationenhäuser sowie die Einrichtungen selbst tragen in eigener Verantwortung zur Verbreiterung der Finanzierungsgrundlagen bei.

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Informationen zum Thema Stiftungen und Fördervereine:

  • Impulsvortrag „Generationen zusammenbringen – Stiftungsinitiative Mehrge-nerationenhäuser" (Textbeitrag)
  • Praxisbeispiel „Die Bürgerstiftung für das Mehrgenerationenhaus Saerbeck" ( Textbeitrag)
  • Stiftungen zugunsten von Mehrgenerationenhäusern (Link zu Textbeitrag)
  • Mehrgenerationenhäuser – Erfolgreiches Produktmanagement und Fundraising (Textbeitrag)

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Weiterführende Informationen

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